Prager Rattler
Herkunftsland: Tschechien
Der Prager Rattler wird häufig mit dem Zwergpinscher verwechselt, allerdings handelt es sich bei ihm um eine eigenständige Rasse, die auch vom FCI anerkannt ist. Angeblich reicht ihre Geschichte weit zurück. Die Hunde stammen aus Tschechien, wo sie zur Mäuse- und Rattenjagd eingesetzt worden. Dafür war der Vierbeiner mit seiner geringen Größe prädestiniert. Dieser Zweck lässt sich auch am Namen "Rattler" erkennen. Auch beim Adel war er beliebt. Im Laufe der Zeit geriet die Rasse in Vergessenheit, wurde aber im Jahr 1975 wieder vermehrt gezüchtet. Der zarte Prager Rattler ist mittlerweile ein beliebter Begleiter von Einzelpersonen und Familien. Er wirkt auf den ersten Blick zerbrechlich, ist jedoch ein souveräner Vierbeiner, der das Selbstbewusstsein eines großen Hundes hat und sich gut durchsetzen kann. Auch eine kleine Wohnung bietet dem Prager Rattler genügend Platz, sofern er regelmäßige Spaziergänge mit seinen Menschen unternehmen kann
FCI-Gruppe:
nicht anerkannt
Größe:
20 bis 23 Zentimeter (Rüden und Hündinnen)
Farben:
schokoladenbraun, schwarz, blau mit Loh, gelb
Haltungsempfehlung:
Der Prager Rattler ist ein selbstbewusster und lebhafter Hund, der Fremden oft zunächst misstrauisch begegnet. Hat er einen Menschen jedoch erstmal ins Herz geschlossen, verhält er sich ihm gegenüber anhänglich und freundlich. Da er sich relativ leicht erziehen lässt, eignet sich der Prager Rattler auch für Menschen mit wenig Hunde-Erfahrung. Natürlich ist es dennoch sinnvoll, sich vor der Anschaffung ausgiebig zu informieren. Auch wenn der Prager Rattler nicht zerbrechlich ist, sollten Kinder im Umgang mit dem Vierbeiner vorsichtig sein. Unter dieser Voraussetzung eignet er sich auf für Familien. Bei regelmäßig stattfindenden Spaziergängen, ist der Prager Rattler auch in einer Stadtwohnung glücklich und zufrieden.
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