Kromfohrländer
Der Kromfohrländer ist eine relativ junge Hunderasse, die erst im Jahr 1955 international anerkannt wurde. In den 1940er Jahren päppelte Ilse Schleifenbaum einen verwahrlosten Rüden auf, der von Soldatenaufgegriffen worden war, und gab ihm den Namen Peter. Vermutungenzufolge soll es sich bei Peter um einen Griffon Vendeen gehandelthaben. Diese Annahme ist jedoch umstritten. Bekannt ist, dass Ilse Schleifenbaum mit Peter und einer Fox Terrier Hündin eine Zuchtaufbaute. So entstand letztendlich der Kromfohrländer, der nach dem Gebiet Krom Fohr benannt wurde, was in etwa so viel bedeutet wie"krumme Furche". Die Rasse ist anpassungsfähig und kann auch in der Wohnung gehalten werden, wenn sich in der Umgebung genügend Auslaufmöglichkeiten befinden.
FCI-Gruppe9:
>Gesellschafts-und Begleithunde
Sektion10:
Kromfohrländer
Größe:
38bis 46 Zentimeter (Rüden und Hündinnen)
Farben:
weiß mit hell- bis dunkelbraunen und rotbraunen Flecken
Haltungsempfehlung:
Ein Haus mit Garten ist für den Kromfohrländer nicht zwingend notwendig, eine große Wohnung und ausgiebige Spaziergänge können ihn genauso zufrieden stellen. An der frischen Luft hat er einen starken Bewegungsdrang und tobt viel. Auch Hundesportarten wie Agility oder Obedience sind mit dem Kromfohrländer möglich. Außerdem eignet er sich, mit der richtigen Ausbildung, auch als Reitbegleithund. Er gilt als leicht erziehbar und kinderfreundlich, daher ist er auch für unerfahrene Hundehalter und Familien geeignet. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend, aber nicht unfreundlich oder ablehnend. Sein Jagdtrieb ist in der Regel ehergering. Der Kromfohrländer ist ein anhänglicher Hund, der gerne viel Zeit mit seinen Menschen verbringen möchte.
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