Schutz vor Betrug
Der Koi, dessen vollständiger Namen eigentlich Nishikigoi (japanisch, wörtlich übersetzt „Brokatkarpfen“) lautet, ist eine Unterart des Karpfens, die - früher vorwiegend in Japan gezüchtet und beheimatet - inzwischen längst ihren Weg in Gartenteiche auf der ganzen Welt gefunden hat. Dieser Siegeszug des Koi Karpfens, der sich auch darin zeigt, dass Koi Liebhaber bereit sind, für manche Exemplare Beträge bis in den fünfstelligen Eurobereich zu bezahlen, liegt wohl an seinem ansprechenden, oft farbenfrohem Äußeren. Dabei gibt es neben ein paar Zuchtformen des Kois, die von ihrer Beschuppung her dem in Europa gezüchteten Spielgelkarpfen oder Zeilkarpfen gleichen und deshalb Doitsugoi (=deutscher Karpfen) genannt werden, noch mindestens 16 Hauptvarianten und über 100 Unterformen dieser beliebten Zierfische und ständig kommen weitere Arten dazu.
Koi Karpfen werden in möglichst keimfreien Anlagen gezüchtet und in Japan oft in riesigen Naturteichen gehalten, damit sie schön groß werden. Da Koi Karpfen gesellige Tiere sind sollten sie nie alleine, sondern immer in einem Schwarm gehalten werden, dessen Größe natürlich von der Größe des zur Verfügung stehenden Teiches abhängt (man sollte von mindestens 1 bis 3 m³ Lebensraum pro Fisch ausgehen).
Ein Koiteich sollte nicht in der prallen Sonne liegen, sondern am besten im Halbschatten und mindestens 1,3 m tief sein, denn etwa in dieser Tiefe halten Koi Karpfen ihre Winterruhe. Natürlich sollte das Wasser eines Koiteiches regelmäßig auf seinen pH-Wert, sowie den Gehalt von Sauerstoff, Nitrit, Nitrat, Kupfer Ammonium und Ammoniak überprüft werden. Da der Koi sich seine Nahrung auch gerne selbst sucht und nicht eher aufhört zu fressen als bis alles verputzt ist sollte man darauf achten, diese Fische nicht zu üppig zu füttern. Bei richtiger Haltung können Koi Karpfen bis zu einem Meter lang und bis 24 kg schwer werden und ein Alter von 60 Jahren erreichen.
Aktuelle Rubrik: Koi-Karpfen und andere Karpfenfische (Fische, Krebse, Schnecken)
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