Afghanischer Windhund
Ursprünglich wurde der Afghanische Windhund " wie der Name bereits vermuten lässt " in Afghanistan gezüchtet und gehalten. Dort wurden die schnellen, kräftigen und widerstandsfähigen Windhunde hauptsächlich zur Jagd im unwegsamen Gebirge und in den weiten Steppen eingesetzt. Obgleich die Hunde als so kostbar galten, dass die Ausfuhr verboten war, kamen die ersten Exemplare Ende des 19. Jahrhunderts nach England. Durch die jahrelange Zucht wurde das Fellkleid für Ausstellungen immer länger und voller, sodass es mittlerweile einige Vertreter der Rasse gibt, die mit den ursprünglichen Jägern wenig gemein haben. Andererseits gibt es aber auch noch viele sogenannte "Rennafghanen", bei denen die Behaarung deutlich kürzer ist und die noch immer eine ordentliche, sportliche Auslastung genießen. Vom Wesen her gilt der Afghanische Windhund als sehr stolz sowie würdevoll und ebendies zeigt sich auch in einer gewissen Eigenwilligkeit. Zur Erziehung Deines Afghanischen Windhund Welpens gehört deshalb unbedingt viel Liebe, Geduld und genügend Auslastung. Denn selbst wenn sich der Afghane ruhig und sanft im Haus zeigt " er ist seit jeher ein Jagdhund, der schon mal schnell im Unterholz verschwinden kann, wenn man ihn von der Leine lässt.
FCI-Gruppe 10:
Windhunde
Sektion 1:
Langhaarige oder befederte Windhunde
Größe:
68-74 Zentimeter (Rüden); 63-69 Zentimeter (Hündinnen)
Farben:
Alle erlaubt.
Haltungsempfehlung:
Empfehlenswert für die Haltung eines Afghanischen Windhunds ist ein Haus mit Garten " eine ausreichend große Wohnung kann sich aber auch eignen. Zumindest, wenn der Auslauf stimmt und der Vierbeiner auch mal richtig rennen darf. Der Afghanische Windhund gilt als verträglich mit Kindern, da er bei richtiger Sozialisierung, Erziehung sowie Haltung entsprechend ruhig, sanft und anhänglich ist. Seine Kraft beim Spaziergang sollte allerdings nicht unterschätzt werden.